Steffen Mühle + Sylvia Heilgendorff und Christian Hussel + Wolfgang Zander

21. Mai bis 6. Juni

Installation und Performance
„rotour“
Start: 21. Mai 2022 um 15 Uhr

Das ehemalige Feuerwehrhaus in Kemlitz wird durch eine Installation und Performance von uns verwandelt.  Der Ort, offensichtlich in konstruktiver Starre, scheint in Bewegung, um vom Boden abzuheben.
Innen und Außen, Außen und Innen werden zu Vexierbildern.
 „‚das Versteckte ist ‚deutlich und unsichtbar‘: deutlich für den, der gefunden hat, wonach zu schauen er aufgefordert war; unsichtbar für den, der gar nicht weiß, dass es da etwas zu suchen gilt.“ ( Franz Kafka)
Lyrik, Prosa und dramatische Texte verflechten sich zu einem Klangteppich, in dem sich die beiden künstlerischen Disziplinen Installation und Performance begegnen.
Auf unserem neuen gemeinsamen Terrain fließen das eigene Erlebte, die Biografien, inneren Landkarten und vielschichtigen Perspektiven zusammen.

Zur Ausstellung erschien ein Katalog.
Freundlich unterstützt von:
Stadtstiftung Baruth/Mark, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg, Brandenburgischer Literaturrat.

Fotos und Texte im oberen Teil: rotour
Ausblick
oben
Ried im Raum

Steffen Mühle
1960 in Berlin geboren
ab 1982 Museumsfotograf in Sanssouci
1987- 1992 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig,
Fachrichtung Fotografie
1992- 1994 Meisterschüler an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
seitdem zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland
lebt in Potsdam

Sylvia Heilgendorff
geboren 1958 in Brandenburg/Havel
1981-1986 Studium der Architektur an der TU Dresden
zahlreiche Ausstellungen
künstlerische Zusammenarbeit mit Steffen Mühle seit 2007

Christian Hussel
1957 in Leipzig geboren, lebt seit 2018 in Taubenheim/Spree
seit 1988 Arbeit als freischaffender Autor von überwiegend Hörspielen
literaturport.de/Christian.Hussel

Wolfgang Zander
Jahrgang 1956, freiberuflicher Autor seit 1992, Hörspiele, Prosa, Lyrik, lebt in Potsdam
de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Zander_(Schriftsteller)

„rotour“ im Feuerwehrhaus
Hussel und Zander lesen im Ried
mittendrin
nach der Performance
im grünen Salon
das „making of“ dokumentiert
die Destruktion am Ende